Neuwied eröffnet Briefwahlbüro für die anstehende Landtagswahl
Karl-Peter MöchlichenNeuwied eröffnet Briefwahlbüro für die anstehende Landtagswahl
Verwaltung von Neuwied bereitet sich mit eigenem Briefwahlbüro auf Landtagswahl vor
Die Stadtverwaltung Neuwied rüstet sich für die anstehende Landtagswahl mit einem speziellen Briefwahlbüro. Die Einrichtung öffnet am Aschermittwoch, dem 18. Februar, und bietet Wählern verschiedene Möglichkeiten, ihre Unterlagen bis zum Stichtag am 22. März zu beantragen und abzugeben.
Das Briefwahlbüro befindet sich im Amalie-Raiffeisen-Saal des Volkshochschulzentrums (VHS) in der Heddesdorfer Straße 33. Zwölf Mitarbeiter begleiten den Wahlprozess, neun davon arbeiten direkt im Büro. Die Öffnungszeiten variieren von Montag bis Freitag, und die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.
Die Wahlbenachrichtigungen inklusive der Antragsformulare für die Briefwahl werden in der letzten Februarwoche verschickt. Jeder Brief enthält einen personalisierten QR-Code, mit dem Wähler ihre Unterlagen schnell online anfordern können. Wer es vorzieht, kann den Antrag auch per E-Mail, auf dem Postweg oder persönlich im Büro stellen.
Die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis spätestens 18:00 Uhr am Wahltag, dem 22. März, bei der Stadtverwaltung eingehen. Für kurzfristige Abgaben stehen an Verwaltungsstandorten besondere Wahlbriefkästen bereit, um eine pünktliche Zustellung zu gewährleisten.
Das Büro bietet vielfältige Optionen zur Beantragung und Rückgabe der Wahlunterlagen – digital, per Post oder vor Ort. Mit persönlicher Unterstützung und barrierefreiem Zugang haben die Wähler in Neuwied bis zum 22. März Zeit, sicherzustellen, dass ihre Stimme bei der Landtagswahl gezählt wird.
Wie passen Neuwieds Briefwahlstimmen in die Landtagswahl 2026 ein
Die Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz findet unter einem gemischten Wahlsystem statt. Wichtige Merkmale sind:
- 52 direkte Mandate, die über die Wahlkreissieger vergeben werden
- Eine 5%-Hürde für Parteien, um zusätzliche Sitze über die Landesstimmen zu gewinnen
- Die endgültige Sitzverteilung kombiniert direkte Mandate mit der proportionalen Darstellung der landesweiten Stimmenanteile






