17 March 2026, 10:27

Neue Radroute verbindet Dresden und Berlin auf 250 Kilometern autofreier Strecke

Eine Gruppe von Menschen, die auf Fahrrädern vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, die Straße entlangfahren, wobei eine Person ein gelbes Schild mit Text hält.

Berlin-Dresden Radweg bekommt erste Wegweiser - Neue Radroute verbindet Dresden und Berlin auf 250 Kilometern autofreier Strecke

Neue Fernradroute verbindet Dresden und Berlin auf 250 Kilometern

Eine neue Fernradroute verbindet nun Dresden und Berlin über rund 250 Kilometer. Die Strecke führt Radfahrer von der Dresdner Frauenkirche durch malerische Landschaften bis zum Brandenburger Tor in Berlin. Verantwortliche erhoffen sich davon einen Schub für den Tourismus und eine Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Die Idee für die Route entstand erstmals 2012, als Ehrenamtliche des ADFC Dresden mit der Planung begannen. Ihre Arbeit war Teil eines größeren Vorhabens Sachsens, die Radinfrastruktur auszubauen und mehr Touristen anzuziehen. Die fertige Strecke verläuft größtenteils auf ruhigen Wegen und hält Radfahrer fern von stark befahrenen Straßen.

Aktuell werden Wegweiser installiert, um die Orientierung zu erleichtern. Allein in Dresden stehen bereits etwa 20 Schilder, weitere sollen im Laufe des Jahres folgen. Der ADFC stellt zudem Karten und Informationsmaterial zur Verfügung. Bei Bedarf können Radfahrer an mehreren Bahnhöfen problemlos auf die Bahn umsteigen.

Die neue Route schließt an den Elberadweg an, ein 1.270 Kilometer langes Netz, das von der Elbquelle im tschechischen Riesengebirge bis nach Cuxhaven reicht. Zwar ist die genaue Länge der Berlin-Dresden-Strecke inklusive aller Nebenverbindungen noch nicht final festgelegt, doch die Planer haben darauf geachtet, dass sie gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist.

Der Radtourismus bringt Sachsen bereits jährlich über 560 Millionen Euro ein und sichert rund 10.800 Arbeitsplätze. Die neue Strecke soll diese Zahlen weiter steigern, indem sie eine attraktive, autofreie Verbindung zwischen zwei Großstädten bietet. Dank klarer Beschilderung und guter Anbindung an Bahn und Bus rechnen die Verantwortlichen damit, dass sie bei Freizeit- und Fernradlern gleichermaßen beliebt wird.

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