10 May 2026, 02:23

Neue Radroute verbindet acht historische Kirchen am Niederrhein

Schwarze und weiße Zeichnung einer kleinen Stadt mit einer zentralen Kirche, umgeben von Bäumen und Hügeln, beschriftet mit "Gotische Architektur in Deutschland" unten.

Neue Radroute verbindet acht historische Kirchen am Niederrhein

Neue Radroute führt an historischen Kirchen und Sehenswürdigkeiten des Niederrheins vorbei

Eine neue Radstrecke ist eröffnet worden, die Radfahrer an einigen der historisch bedeutendsten Kirchen und Wahrzeichen des Niederrheins vorbeiführt. Die Tour startet am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern und schlängelt sich durch malerische Landschaft, darunter die geschützte Kulturlandschaft der Happelter Heide.

Die Route beginnt am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern, wo Radler bald den Mühlenturm passieren, ein gut erhaltenes Wahrzeichen aus dem 19. Jahrhundert. Von dort führt der Weg zur St.-Martins-Kirche am Knotenpunkt 10 in Oberkrüchten, einem einschiffigen Barockbau mit einem beeindruckenden Innenraum.

Nach einer kurzen Fahrt erreichen die Radfahrer die St.-Michaels-Kirche am Knotenpunkt 24 in Waldniel. Das 1880 errichtete Gotteshaus besticht durch seinen neugotischen Stil, der sich markant von der umliegenden Landschaft abhebt. Weiter geht es zur katholischen St.-Gertrudis-Kirche am Knotenpunkt 65 in Schwalmtal-Dilkrath – eine dreischiffige Backsteinbasilika mit reicher Geschichte.

Die Strecke führt weiter zur Kapelle St. Maria an den Heiden am Knotenpunkt 39 in Niederkrüchten-Overhetfeld, in der ein fein gearbeiteter flämischer Altar zu bewundern ist. In der Nähe liegt die St.-Laurentius-Kirche in Niederkrüchten-Elmpt, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht, während die St.-Petrus-Kirche in Born, erstmals 1136 urkundlich erwähnt, zu den ältesten an der Route zählt. Die letzten Stationen bilden das Kreuzherrenkloster und die St.-Nikolaus-Kirche in Brüggen, beide tief in der mittelalterlichen Geschichte verwurzelt.

Die Radroute verbindet acht historische Kirchen und Sehenswürdigkeiten und spannt damit einen Bogen über mehr als 800 Jahre Architekturgeschichte. Radfahrer können alles von romanischen Kapellen bis hin zu neugotischen Bauten erkunden – stets eingebettet in die malerische, geschützte Landschaft der Happelter Heide.

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