24 March 2026, 06:36

Neue EU-Energieregeln revolutionieren Gebäudeeinstufung ab 2026

Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030."

Neue EU-Energieregeln revolutionieren Gebäudeeinstufung ab 2026

Neue EU-Energieregeln werden bewerten und modernisieren, wie Gebäude in ganz Deutschland eingestuft werden. Ab Mai 2026 löst eine strengere Skala von A bis G das alte System von A+ bis H ab – mit Auswirkungen auf Immobilienwerte und Mietverträge. Zu den Reformen gehören auch der schrittweise Übergang zu emissionsfreiem Bauen bis 2030 sowie die Pflicht zur Installation von Solaranlagen in Neubauten.

Die deutsche Regierung passt ihr Baurecht an die EU-Vorgaben an. Das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) ersetzt, das klare Vorgaben für Heizungssanierungen und Energieeffizienz enthält. Im neuen System gilt die Klasse A nur noch für Gebäude ohne CO₂-Emissionen – eine höhere Hürde als die bisherige A+-Einstufung.

Ab Mai 2026 werden Energieausweise bei der Verlängerung von Mietverträgen oder größeren Sanierungen verpflichtend. Die 15 % der ineffizientesten Gebäude Deutschlands fallen automatisch in die Klasse G, was ihren Marktwert mindern könnte. Experten warnen, dass ältere GEG-Zertifikate mit Einführung der neuen Skala an Glaubwürdigkeit verlieren könnten.

Um Eigentümern die Verbesserung ihrer Immobilien zu erleichtern, führt die Regierung einen "Gebäudesanierungspass" ein. Dieses Dokument zeigt schrittweise auf, welche Modernisierungen für höhere Effizienzstandards nötig sind. Bei Nichteinhaltung drohen Bußgelder von bis zu 10.000 Euro – ein Anreiz für Vermieter und Bauherren, schnell zu handeln.

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Bis 2030 müssen alle Neubauten in der EU emissionsfrei sein, und Solaranlagen werden schrittweise zur Standardausstattung. Die Änderungen zielen darauf ab, Energieverschwendung zu reduzieren und die effizientesten Gebäude mit höheren Bewertungen zu belohnen.

Die Umstellung auf die A-bis-G-Einstufung wird den deutschen Immobilienmarkt prägen: Klasse-G-Gebäude könnten mit einem "Braunen Abschlag" konfrontiert sein, während Klasse-A-Objekte an Wert gewinnen. Eigentümer müssen sich nun auf strengere Vorschriften, Pflichtzertifikate und mögliche Strafen einstellen, falls sie die neuen Energiestandards nicht erfüllen.

Quelle