Neue Ausstellung in Neuwied erinnert an die Friedliche Revolution 1989
Karl-Peter MöchlichenNeue Ausstellung in Neuwied erinnert an die Friedliche Revolution 1989
Im Volkshochschulzentrum (vhs) Neuwied ist eine neue Ausstellung zur Friedlichen Revolution und der deutschen Wiedervereinigung eröffnet worden. Unter dem Titel "Friedliche Revolution und deutsche Einheit kompakt" widmet sie sich den historischen Ereignissen des Jahres 1989. Die Schau wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur organisiert und kann während der Öffnungszeiten der vhs kostenlos besucht werden.
Die Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Neuwieds Oberbürgermeister Peter Jung betont ihre Bedeutung, um die Erinnerung an die Jahre 1989/90 wachzuhalten. Ralf Jantzen, Dozent an der vhs, bringt zudem persönliche Erfahrungen ein – er erlebte den Mauerfall selbst mit.
Die Präsentation ist Teil einer Reihe der Bundesstiftung Aufarbeitung. An drei weiteren Standorten – Berlin-Schöneweide, Meerbusch-Büderich und Bergisch Gladbach – wird derzeit die Ausstellung "Frauen im geteilten Deutschland" gezeigt, die das Leben von Frauen in den 1970er- und 1980er-Jahren in Ost und West thematisiert.
Parallel zur Ausstellung bietet die vhs Vorbereitungskurse für den Hauptschulabschluss an. Jährlich verlassen rund 50.000 junge Menschen in Deutschland die Schule ohne Abschluss. Die Kurse sollen ihnen bessere Berufschancen und einen formalen Bildungsabschluss ermöglichen.
Der Eintritt zur Ausstellung in Neuwied ist frei. Sie passt in das Engagement der vhs, Bildung und historisches Bewusstsein zu fördern. Besucher können sich über die Ereignisse von 1989 informieren, während Schüler gleichzeitig an ihrer Zukunft arbeiten.






