15 May 2026, 06:26

Megumi Taichi triumphiert mit Fujiko und neuen Netflix-Projekten

Außenansicht des Meguro-Kinos in Tokio, Japan, mit Plakaten, einer Hängelampe, Treppen zum Eingang und einem Wasserzeichen.

Megumi Taichi triumphiert mit Fujiko und neuen Netflix-Projekten

Megumi Taichi hat sich in der japanischen Filmbranche sowohl als Schauspielerin als auch als Produzentin einen Namen gemacht. Ihr jüngstes Projekt, Fujiko, gewann kürzlich bedeutende Preise beim Far East Film Festival. Der über vier Jahre entwickelte Film erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter im Japan der 1970er- und 80er-Jahre, die um persönliche Freiheit kämpft.

Mit einem Netflix-Deal in der Tasche und neuen Filmprojekten am Horizont erweitert Taichi nun ihren künstlerischen Einfluss mit zwei noch unbetitelten Produktionen – eine tief persönlich, die andere von realen Lebenskämpfen inspiriert.

Vier Jahre lang arbeitete Taichi an Fujiko, einem Drama, das auf der eigenen Familiengeschichte basiert. Der in Shizuoka spielende Film begleitet eine alleinerziehende Mutter, die sich in einer Zeit strenger Geschlechterrollen zwischen Liebe, Arbeit und Selbstbestimmung behauptet. Das Ensemble umfasst Yuki Katayama, Lily Franky, You, Issey Ogata, Kayoko Kishimoto und Tsuyoshi Ujiki. Beim 28. Far East Film Festival in Udine erhielt Fujiko den Goldenen Maulbeer-Publikumspreis sowie eine Auszeichnung der Black-Dragon-Pressejury.

Ihre Arbeit hinter der Kamera zog nach der Netflix-Serie Badly in Love – einer unskripteten Produktion, die Streaming-Rekorde brach – größere Aufmerksamkeit auf sich. Der Erfolg führte zu einem Mehrjahresvertrag für neue Inhalte. Als Produzentin arbeitet Taichi derzeit an zwei unbetitelten Projekten: eines über einen Mann mittleren Alters und seine Tochter, das andere geprägt von ihrer schmerzhaftesten Lebenserfahrung.

Vor der Kamera bleibt sie aktiv mit Rollen in Nameless und einer anstehenden japanisch-britischen Koproduktion. Zu ihren früheren Arbeiten zählen The Stormy Family, One Night, The Blood of Wolves, The Naked Director und Ōoku: The Inner Chambers. Taichi erklärte, Fujiko sei unter anderem von einem Medienbericht inspiriert worden, der Japan beim weiblichen Selbstwertgefühl auf dem letzten Platz sah. Der Film solle Frauen in ähnlichen Situationen Kraft geben.

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Taichis Karriere umfasst mittlerweile Schauspiel, Produktion und die Entwicklung eigener Geschichten. Fujiko hat ihren Ruf als Filmemacherin gefestigt, die gesellschaftliche Themen durch persönliche Erzählungen aufgreift. Mit neuen Projekten in der Pipeline und der Partnerschaft mit Netflix wächst ihr Einfluss in der japanischen Unterhaltungsindustrie weiter.

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