Mainzer Tierheim steht vor Umzug wegen Brückenabriss – Streit um neuen Standort
Sami RöhrichtMainzer Tierheim steht vor Umzug wegen Brückenabriss – Streit um neuen Standort
Mainzer Tierheim muss wegen Abriss der Mombacher Brücke umziehen
Aufgrund des Abrisses der Mombacher Brücke steht das Tierheim in Mainz vor einem Umzug. Die Stadt hat zwar bereits Übergangslösungen vorgeschlagen, doch die Diskussionen über einen dauerhaften Standort gehen weiter. Die Mitarbeiter des Tierheims bevorzugen einen Neubau am Stadtrand.
Der Umzug wird nötig, weil der Abriss der Brücke das Tierheim zwingt, seinen aktuellen Standort zu räumen. Als Reaktion darauf hat die Stadt zwei vorübergehende Standorte ins Spiel gebracht – ein Vorschlag, der bei den Tierheimmitarbeitern auf Kritik stieß. Diese plädieren stattdessen für eine moderne, dauerhafte Einrichtung außerhalb des Stadtzentrums.
Bürgermeister Nino Haase zeigte sich offen für die Idee eines neuen Standorts. Zudem prüft die Stadt, ob einige Tiere vorübergehend im Gonsenheimer Zoo untergebracht werden können. Um den Umzug zu unterstützen, hat die Verwaltung mehrere Millionen Euro für neue Unterkünfte und bauliche Verbesserungen bereitgestellt.
Derzeit erhält das Tierheim jährlich 129.400 Euro von der Stadt für seine Arbeit mit herrenlosen Tieren. Die beiden Übergangslösungen bleiben vorerst als Kompromiss bestehen. Die Stadt investiert in modulare Einheiten, die entweder am bisherigen oder an einem neuen Standort aufgestellt werden können.
Die Pläne zur Verbesserung der Tierheimeinrichtungen werden vorangetrieben. Die bereitgestellten Mittel decken sowohl die kurzfristigen als auch die langfristigen Bedürfnisse ab. Die Gespräche über die beste dauerhafte Lösung für das Tierheim und seine Tiere werden fortgesetzt.






