26 March 2026, 16:31

Mainzer Schüler wählen anders: Probewahlen zeigen überraschende Trends vor der Landtagswahl

Plakat mit der Aufschrift 'Recensement Général des Votes' im Zusammenhang mit einer allgemeinen Wahl in der Republik Frankreich.

Mainzer Schüler wählen anders: Probewahlen zeigen überraschende Trends vor der Landtagswahl

Schüler in Mainz nehmen an Probewahlen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz teil

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Vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz beteiligten sich Schüler in Mainz an simulierten Wahlen – mit deutlichen Abweichungen zu den offiziellen Ergebnissen von 2021. Die jungen Wähler verteilten ihre Stimmen breiter über die Parteien. Schulen organisierten die Abstimmungen, um den Schülern einen realistischen Einblick in den Wahlvorgang zu geben.

Mehrere Schulen in Mainz führten "Juniorwahlen" für ältere Jahrgänge durch. Das Projekt war Teil des Unterrichts zu Demokratie und politischen Parteien und ermöglichte es den Schülern, unter authentischen Bedingungen abzustimmen.

Am Otto-Schott-Gymnasium setzten sich die Grünen mit 31,7 Prozent der Stimmen durch. An der Frauenlob-Gymnasium war die Unterstützung gleichmäßig aufgeteilt: SPD und Grüne erhielten jeweils 26,1 Prozent. Am Gutenberg-Gymnasium lag die SPD mit 29,1 Prozent vorn.

Die CDU fand die stärkste Zustimmung an den Bischöflichen Willigis-Schulen, wo sie 30,8 Prozent erreichte. An der Bretzenheim-Gesamtschule (IGS) führte die SPD mit 25 Prozent. Dagegen erhielt an der Auguste-Cornelius-Hechtsheim-Gesamtschule (IGS) die Linke mit 28,9 Prozent die meisten Stimmen, während die AfD bei 16,2 Prozent lag.

Landesweit zeigte sich bei den unter 25-Jährigen in der echten Wahl ein anderes Bild: Die AfD lag mit 21 Prozent knapp vor der SPD (20 Prozent) und der Linken (16 Prozent). Die CDU kam in dieser Altersgruppe auf 15 Prozent.

Die Probewahlen offenbarten vielfältige politische Präferenzen unter jungen Wählern in Mainz. Während einige Schulen traditionelle Parteien wie SPD oder CDU bevorzugten, setzten andere auf Grüne oder die Linke. Die Übung machte deutlich, wie stark sich die Meinungen von Schülern von den landesweiten Trends unterscheiden können.

Quelle