Mainzer Morgenmarkt bringt mehr Gäste – doch Kritik bleibt nicht aus
Sami RöhrichtMainzer Morgenmarkt bringt mehr Gäste – doch Kritik bleibt nicht aus
Mainzer Morgenmarkt sorgt für mehr Besucher in lokalen Gastronomiebetrieben
Der Mainzer Morgenmarkt hat Lob dafür geerntet, dass er die Besucherzahlen in örtlichen Restaurants und Cafés steigert. Die Stadt betont, dass es keine Belege für Umsatzeinbußen oder Störungen im Zusammenhang mit der Initiative gebe. Dennoch stellt eine politische Gruppierung die Auswirkungen auf benachbarte Gastronomiebetriebe infrage.
Die AfD-Fraktion im Stadtrat behauptete kürzlich, der Markt führe zu Umsatzrückgängen und ruppigem Verhalten in der Altstadt. Auch mehrere Wirte hätten sich beim Merkurist gemeldet, um über die Verhältnisse vor Ort zu klagen.
Laut Stadtverwaltung gibt es jedoch nur einen einzigen Altstadbetrieb mit Bedenken. Der einzige Beschwerdeführer hatte zuvor Interesse bekundet, selbst einen Marktstand zu betreiben, bewarb sich aber nie. Mainz hat strenge Regeln erlassen, um unfaire Konkurrenz zu verhindern – darunter begrenzte Öffnungszeiten und ein Verbot von Speisenverkauf durch Winzer.
Die Veranstalter des Morgenmarkts müssen dieselben Hygiene-, Sauberkeits- und Lärmschutzvorschriften einhalten wie feste Gastronomiebetriebe. Die Stadt verzeichnet keine bestätigten Fälle von Umsatzrückgängen oder Störungen, die mit dem Markt in Verbindung stehen.
Die Rückmeldungen zum Morgenmarkt fallen überwiegend positiv aus; viele sehen darin eine Bereicherung für die lokale Gastronomieszene. Die städtischen Regelungen sollen den Markt fördern, ohne bestehende Betriebe zu benachteiligen. Die einzige bekannte Beschwerde führte zu keinen offiziellen Konsequenzen.






