Mainz plant schwimmendes Freibad auf dem Rhein – bald Realität?
Schwimmbad auf dem Rhein in Mainz rückt näher an die Realität
Ein geplantes schwimmendes Freibad entlang der Mainzer Rheinpromenade nimmt konkrete Formen an. Das örtliche Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt hat dem Vorhaben eine vorläufige Zustimmung erteilt. Die Verantwortlichen sehen darin großes Potenzial, um den lokalen Sport- und Freizeitbereich zu stärken.
Ursprünglich war das Becken in der Nähe des Zollhafens vorgesehen, doch der Standort wurde inzwischen angepasst. Es soll nun etwa 100 Meter weiter südlich liegen – zwischen den Rhein-Kilometern 500,5 und 500,7, kurz hinter der Kaiserbrücke. Die Konstruktion könnte bis zu 40 Meter in den Rhein hineinragen, sich über eine Länge von 200 Metern erstrecken und mit Dalben verankert werden.
Oberbürgermeister Nino Haase unterstützt das Projekt und betont die positiven Effekte für die Entwicklung des Gebiets. Zudem könnte das neue Bad die Auslastung bestehender Einrichtungen entlasten, indem es zusätzlichen Raum für Schulschwimmkurse und öffentliche Badezeiten bietet.
Bevor die Arbeiten beginnen können, muss die Stadt die Pläne jedoch noch offiziell genehmigen. Der Haupt- und Personalausschuss wird den Vorschlag am 10. Juni prüfen, gefolgt von einer Abstimmung im Stadtrat am 17. Juni. Bei einer Zustimmung soll eine detaillierte Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, die Kosten, Lärmbelastung und langfristige Tragfähigkeit untersucht. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Mitte 2027 vorliegen.
Die weiteren Schritte hängen von der formalen Freigabe durch die Ausschüsse und den Stadtrat ab. Sobald diese erteilt ist, wird die Machbarkeitsstudie entscheiden, ob das Projekt wie geplant umgesetzt werden kann. Bei Erfolg würde das schwimmende Bad nicht nur ein neues Freizeitangebot an der Mainzer Rheinpromenade schaffen, sondern auch die örtlichen Schwimmprogramme unterstützen.






