Mainz hält Schülerverkehrskosten bis 2026 bei 31 Euro stabil
Trudel RuppersbergerMainz hält Schülerverkehrskosten bis 2026 bei 31 Euro stabil
Die Stadt Mainz hat eine kurzfristige Lösung gefunden, um die Kosten für den Schülerverkehr stabil zu halten. In Zusammenarbeit mit den Mainzer Stadtwerken (MSW) und der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) bestätigten die Verantwortlichen, dass der monatliche Schülerausweis vorerst bei 31 Euro bleibt. Die Vereinbarung sichert Familien bis mindestens Ende 2026 finanzielle Planungssicherheit zu.
Nach den Landes-Schulgesetzen haben Schüler, die mehr als vier Kilometer von ihrer weiterführenden Schule entfernt wohnen, Anspruch auf eine vollständige Übernahme der Fahrtkosten. Die neue Regelung erhält diese Unterstützung aufrecht, ohne die Preise vorerst zu erhöhen.
Oberbürgermeister Nino Haase betonte, dass die Einigung planbare Kosten für den täglichen Schulweg der Schüler über die Sommerferien hinaus garantiere. Janina Steinkrüger, Vorsitzende des Aufsichtsrats, bezeichnete dies als ein wichtiges Signal für junge Menschen und Familien angesichts steigender Ausgaben.
MVG-Geschäftsführer Florian Wiesemann nannte die Lösung bis Ende 2026 tragfähig. Unklar bleibt jedoch, wie es mit dem Schülerausweis nach 2027 weitergeht. Noch in diesem Sommer plant die Stadt Gespräche mit dem Land Rheinland-Pfalz und weiteren Beteiligten, um eine langfristige Lösung zu erarbeiten.
Die Vereinbarung legt den Preis für den monatlichen Schülerausweis bis 2026 auf 31 Euro fest. Weitere Verhandlungen werden zeigen, ob danach Anpassungen oder neue Finanzierungsmodelle nötig sind. Fürs Erste können sich Familien und Schüler auf stabile Fahrtkosten für die nächsten zwei Jahre verlassen.






