Luke Littler kehrt trotz Buhrufe zurück – kann er das deutsche Publikum überzeugen?
Sami RöhrichtLuke Littler kehrt trotz Buhrufe zurück – kann er das deutsche Publikum überzeugen?
Luke Littler kehrt am kommenden Donnerstag in die Premier League nach Berlin zurück. Der junge Darts-Star trifft in der achten Spielnacht des Turniers auf Stephen Bunting. Seine bisherigen Auftritte in Deutschland wurden oft von Buhrufen des Publikums begleitet.
Littler hat offen zugegeben, dass er es nicht mag, in Deutschland zu spielen – Grund dafür ist der feindselige Empfang. 2023 erreichte er zwar das Halbfinale des German Darts Grand Prix, unterlag dort aber Gian van Veen. Während des Turniers wurde er von den Zuschauern ausgebuht.
Auch an anderen Orten in Deutschland erlebte er ähnliche Reaktionen. Bei einem Spiel der European Tour gegen Peter Wright in Hildesheim musste er sich erneut Buhrufen des Publikums stellen.
Mark Webster, ehemaliger BDO-Weltmeister, glaubt, dass die negative Stimmung im Publikum Littler sogar zugutekommen könnte. Zwar sei der junge Spieler bei den deutschen Fans nicht beliebt, doch die Ablehnung könnte ihn zu noch besseren Leistungen antreiben, so Webster.
Littlers Rückkehr nach Deutschland ist von einer Geschichte unfreundlicher Zuschauer geprägt. Das Duell gegen Bunting wird zeigen, wie er mit dem Druck umgeht. Das Ergebnis könnte seinen Umgang mit künftigen Turnieren vor schwierigem Publikum beeinflussen.






