Landkreis Neuwied stärkt Katastrophenschutz mit Millioneninvestitionen und Reformen
Karl-Peter MöchlichenLandkreis Neuwied stärkt Katastrophenschutz mit Millioneninvestitionen und Reformen
Landkreis Neuwied hat Katastrophen- und Brandschutz in den letzten fünf Jahren deutlich ausgebaut
Zu den neuen Maßnahmen zählen ein modernes Einsatzleitzentrum, ein Materiallager, Hochwasserschutzanlagen sowie ein leistungsfähiges Sirenenwarnsystem. Kürzlich trafen sich Verantwortliche, um weitere Verbesserungen zu beraten und die Arbeit örtlicher Feuerwehrkräfte zu würdigen.
Landrat Achim Hallerbach eröffnete die Veranstaltung mit einem Appell zur Bedeutung des Bevölkerungsschutzes als „kritische öffentliche Infrastruktur“. Er forderte mehr Investitionen in die Krisenresilienz, professionelle Ausbildungsprogramme und effizientere Meldesysteme für Notfälle. Zudem plädierte Hallerbach für flexiblere Planungsansätze, um regionale Bedürfnisse besser abzudecken, und mahnte eine Aufstockung des Personals an.
Kreisbrandinspektor Holger Kurz und Dr. Kirstin Eisenhauer unterstützten die Vorschläge. Beide betonten die Notwendigkeit klarer Strukturreformen auf Landesebene im Brand- und Katastrophenschutz. Kurz ergänzte, dass in Krisensituationen vor allem eine funktionsfähige Kommunikation, eindeutige Kommandostrukturen und zuverlässige Informationsstrategien entscheidend seien.
Den Abschluss bildete eine Ehrungsfeier für die Freiwillige Feuerwehr Vettelschoß, die ihr 125-jähriges Bestehen feierte. Mehrere Mitglieder wurden für ihr langjähriges Engagement mit Auszeichnungen und Beförderungen gewürdigt.
An der Veranstaltung nahmen führende Persönlichkeiten teil, darunter die Bürgermeister Frank Hachemer und Thorsten Runkel sowie hochrangige Einsatzkräfte. Ihr gemeinsames Ziel bleibt die Verbesserung von Abstimmung, Ausbildung und Ausstattung im gesamten Kreisgebiet. Die Modernisierungen sollen sicherstellen, dass künftige Einsätze schneller und strukturierter ablaufen.






