Lahnstein beschließt Millioneninvestitionen und neue Tarife für Taxis und Infrastruktur
Trudel RuppersbergerLahnstein beschließt Millioneninvestitionen und neue Tarife für Taxis und Infrastruktur
Stadtrat von Lahnstein trifft zentrale Beschlüsse in jüngster Sitzung
In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat von Lahnstein eine Reihe wichtiger Entscheidungen zu Finanzfragen, Infrastrukturprojekten und örtlichen Verordnungen gefasst. Dabei wurden mehrere größere Verträge sowie Haushaltsanpassungen verabschiedet.
Die Ratsmitglieder genehmigten eine nicht geplante Ausgabe in Höhe von 190.245 Euro für die Sanierung des Kreisverkehrs an der Kölner Straße/Industriestraße. Zudem legte der Rat die Kostenaufteilung für die Straßenentwässerung in der Freiherr-vom-Stein-Straße fest: Die Stadt und die angrenzenden Grundstückseigentümer tragen jeweils 65 Prozent der Kosten.
Ein Auftrag über 57.425,83 Euro für Landschaftsarbeiten im Kurwald und Heilwald ging an die Firma Reuter GaLaBau GmbH. Darüber hinaus billigte der Rat den Jahresabschluss 2022 für die städtischen Schwimmbäder, der ein Betriebsdefizit von 478.152,34 Euro ausweist. Auch die Jahresrechnung 2022 des Abwasserbetriebs wurde verabschiedet; der jährliche Überschuss wird vorgetragen.
Bürgermeister Peter Siefert versicherte, dass für den Ausbau des Rheinuferswegs keine gesunden Walnussbäume gefällt werden. Der Rat leitete zudem Bebauungsplanverfahren für neue Fuß- und Radwege entlang des Rheins in Oberlahnstein und Niederlahnstein ein. Die Veränderungssperre für den Bebauungsplan Hafengebiet Oberlahnstein wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
Die Taxitarife in Lahnstein wurden angepasst: Der Grundpreis steigt auf 3,80 Euro, der Kilometertarif auf 2,40 Euro. Der Mietvertrag für das Jugendkulturzentrum in der Wilhelmstraße 59 wurde über das ursprüngliche Ende im Dezember 2023 hinaus verlängert.
Die Beschlüsse des Rates betreffen zentrale Bereiche wie Infrastruktur, Verkehr und Finanzplanung. Die genehmigten Projekte und Haushaltsanpassungen werden nun umgesetzt. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen müssen sich auf Veränderungen bei lokalen Dienstleistungen und Vorschriften einstellen.
