14 March 2026, 06:58

Kuhn+Witte stärkt Führung mit Prokura für zwei langjährige Manager

Eine Frau in einem Business-Outfit lächelt selbstbewusst in die Kamera vor einem blauen Hintergrund und sieht aus wie eine Generalstaatsanwältin.

Kuhn+Witte stärkt Führung mit Prokura für zwei langjährige Manager

Die Kuhn+Witte Automotive Group hat ihre Führungsmannschaft gestärkt, indem sie zwei langjährigen Führungskräften erweiterte Entscheidungsbefugnisse übertragen hat. Felix Tönnis und Stefan Waltemode erhielten jeweils eine Prokura – eine handelsrechtliche Vollmacht – die ab dem 1. Januar 2026 in Kraft tritt. Der Schritt folgt einem notariell beglaubigten Eintrag im Handelsregister von Mitte Februar und markiert eine Neuausrichtung der Unternehmensführung.

Felix Tönnis, der seit 2012 zur Gruppe gehört, verantwortet als Vertriebsdirektor mehrere Pkw-Marken sowie das Flottenkundengeschäft. Mit seiner neuen Vollmacht kann er nun eine übergreifende, markenübergreifende Rolle bei der langfristigen Ausrichtung der Vertriebsabteilung einnehmen.

Stefan Waltemode, Leiter des gesamten Servicebereichs des Unternehmens, erhielt ebenfalls Prokura. Er stieg 2017 bei Kuhn+Witte ein und führt die Serviceabteilung seit 2019. Beide Führungskräfte tragen nun mehr Verantwortung in der Entscheidungsfindung und sind enger mit der bestehenden Geschäftsleitung – Kerstin Witte, Oliver Bohn und Jan Rommel – verzahnt.

Geschäftsführer Oliver Bohn bezeichnete die Umstrukturierung als wichtige Reaktion auf die sich wandelnde Automobilhandelsbranche. Sein Mitgeschäftsführer Jan Rommel betonte, wie entscheidend es sei, interne Führungstalente zu fördern und Verantwortung im Team breiter zu verteilen.

Die neue Führungsstruktur trat offiziell am 10. März 2026 in Kraft. Mit der Prokura für Tönnis und Waltemode will die Gruppe agiler auf Branchenveränderungen reagieren. Die erweiterten Rollen der beiden unterstreichen das bewusste Bestreben, die Unternehmensführung und strategische Planung zu stärken.

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