Kevin Sessa bleibt Hertha BSC treu – trotz Aufstiegskrise in der 2. Bundesliga
Wibke WeitzelKevin Sessa bleibt Hertha BSC treu – trotz Aufstiegskrise in der 2. Bundesliga
Hertha BSCs Mittelfeldspieler Kevin Sessa hat Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied vom Verein zurückgewiesen. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, und er stehe weiterhin voll und ganz hinter dem Team. Unterdessen zeigt die Mannschaft unter Trainer Stefan Leitl trotz geringer Aufstiegschancen in der 2. Bundesliga jüngst leichte Verbesserungen.
Der Aufstiegskampf der Berliner ist ins Stocken geraten – aktuell liegen sie sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Sessa nannte anhaltende Verletzungsprobleme und mangelnde Konstanz als Hauptgründe für die Schwächephase. Zudem räumte er ein, dass der Druck in der frühen Saison möglicherweise eine Rolle gespielt habe.
Seit Leitls Amtsantritt hat sich die Leistung leicht stabilisiert: Hertha sicherte sich knappe 2:1-Siege gegen den 1. FC Nürnberg (20. März 2026) und Preußen Münster (8. März 2026). Diese Erfolge folgten auf eine schwache Serie mit nur einem Sieg in den neun Spielen davor.
Sessa stand in den letzten vier Partien durchgehend in der Startelf und sprang unter anderem für den verletzten Kennet Eichhorn ein. Er betont, das Team habe das Potenzial, ganz oben mitzuspielen, gibt aber zu, die Leistung nicht über eine gesamte Saison halten zu können. Trotz der jüngsten Aufwärtstendenz hat Leitl einen direkten Aufstieg bereits ausgeschlossen.
Mit drei Siegen in den letzten vier Spielen liegt Hertha weiterhin acht Punkte hinter dem dritten Platz. Die minimalen Aufstiegschancen bestehen zwar noch, doch der Fokus liegt nun darauf, Schwung für die nächste Saison aufzubauen.
Herthas Aufstiegsträum scheinen in dieser Saison kaum noch realisierbar. Sessas Vertrag bindet ihn bis 2027 an den Verein, und seine unmittelbare Priorität bleibt das Team. Die jüngsten Erfolge unter Leitl geben zwar etwas Hoffnung, doch die Lücke zum Relegationsplatz bleibt zu groß.






