Katharina Schmid beendet Karriere: Vom Pioniergeist zur Trainerin in Oberstdorf
Sami RöhrichtKatharina Schmid beendet Karriere: Vom Pioniergeist zur Trainerin in Oberstdorf
Katharina Schmid beendet ihre Skisprung-Karriere nach letztem Wettkampf in Planica
Die deutsche Athletin Katharina Schmid, die als erste Frau eine olympische Medaille im Skispringen gewann, hat am Sonntag ihre Karriere beendet. Fans, Familie und Teamkollegen versammelten sich in Planica, um ihren letzten Sprung vor dem Rücktritt zu feiern.
Schmids Laufbahn war von bahnbrechenden Erfolgen geprägt. Bei den Olympischen Spielen 2018 und 2022 holte sie Silber im Frauenskispringen – eine Disziplin, in der zuvor noch keine Frau eine Medaille gewonnen hatte. Erst 2014 debütierte das Frauenskispringen bei Olympia, wo Schmid Bronze errang.
Neben ihren olympischen Erfolgen sicherte sie sich sieben WM-Goldmedaillen. Ihr letzter Wettkampf, ein Skifliegen in Planica, endete mit Platz 13, während die Slowenin Nika Prevc den Sieg davontrug. Ein emotionaler Moment: Schmids Bruder gab mit einer Flagge das Signal für ihren letzten Absprung.
Bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele 2022 trug Schmid die deutsche Fahne. Nach ihrer Landung nach dem letzten Sprung umringten sie Unterstützer, und sie bedankte sich für die gemeinsame Zeit. Nun will sie sich dem Training junger Springer in ihrem Heimatort Oberstdorf widmen.
Als Pionierin verlässt Schmid den Sport – sie gewann die ersten olympischen Medaillen im Frauenskispringen. Mit sieben Weltmeistertiteln und mehreren Olympia-Podestplätzen endet eine glanzvolle Karriere. Jetzt beginnt für sie ein neues Kapitel: als Trainerin in Oberstdorf.






