25 April 2026, 12:50

Kamp-Lintfort erweitert Kita-Plätze trotz sinkender Geburtenraten

Innenansicht eines großen Gebäudes mit einem neuen Spielbereich für Kinder, umfassende Fenster, Deckenbeleuchtung, eine Wanduhr, einen Fernseher, einen Bildschirm, hölzerne Elemente, einen Holzzaun, umliegende Gebäude, Bäume und einen bewölkten Himmel.

Kamp-Lintfort erweitert Kita-Plätze trotz sinkender Geburtenraten

Kamp-Lintfort schließt Ausbau der Kita-Plätze ab – trotz rückläufiger Geburtenzahlen

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Kamp-Lintfort hat trotz eines jüngsten Rückgangs der lokalen Geburtenraten den neuesten Ausbau seiner Kinderbetreuung abgeschlossen. Als letztes Projekt des aktuellen Entwicklungsprogramms wurde das Familienzentrum Wirbelwind für rund 3,5 Millionen Euro erweitert. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen bleibt hoch, auch wenn in der Region immer weniger Kinder geboren werden.

Die Kita Wirbelwind in der Vinnstraße wurde deutlich vergrößert: Ein neuer Trakt bietet Platz für drei zusätzliche Gruppen. Damit steigt die Gesamtzahl auf sechs Gruppen, in denen nun etwa 110 Kinder betreut werden – darunter 25 unter Dreijährige. Vor dem Ausbau waren zwei Gruppen vorübergehend in Modulbauten auf demselben Gelände untergebracht.

Sanierungen und Neubauten sind zentrale Elemente der städtischen Strategie. Neben der Aufwertung des Wirbelwinds laufen die Arbeiten an der Kita Weltenbummler am Bismarckplatz sowie an einer weiteren Einrichtung in der Franzstraße nahe dem Volkspark. Auch freie Träger, darunter lokale Kirchengemeinden, haben zum Ausbau der Betreuungsangebote beigetragen.

Das Projekt fällt in eine Phase sinkender Geburtenzahlen in Kamp-Lintfort – ein Trend, der sich landesweit beobachten lässt. Dennoch hat die Stadt angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach Kita-Plätzen die Modernisierung bestehender Einrichtungen und den Bau neuer Standorte vorangetrieben.

Mit dem abgeschlossenen Ausbau des Wirbelwinds endet die aktuelle Offensive der Stadt zum Kita-Ausbau. Die erweiterte Einrichtung unterstützt nun mehr Familien, während an anderen Standorten weitergebaut wird. Mit einer Investition von 3,5 Millionen Euro hat Kamp-Lintfort sein Betreuungsnetz gestärkt – trotz der demografischen Veränderungen.

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