01 May 2026, 22:31

Jüdische Gemeinden in Deutschland fühlen sich nach Hamas-Angriff unsicherer denn je

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ein historisches Gebäude mit Rundbogenfenstern, Säulen und Skulpturen.

Jüdische Gemeinden in Deutschland fühlen sich nach Hamas-Angriff unsicherer denn je

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sich mittlerweile mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland nach dem Hamas-Angriff auf Israel weniger sicher fühlen. Die Ergebnisse haben zu erneuten Forderungen nach entschlossenem Handeln gegen den wachsenden Antisemitismus im Land geführt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Konstantin von Notz, hat zu strengeren Maßnahmen aufgerufen, um das Problem zu bekämpfen.

Von Notz verurteilte die zunehmende Feindseligkeit gegenüber Jüdinnen und Juden in Deutschland. Die Welle von Angriffen und Hass bezeichnete er als inakzeptabel und zutiefst beunruhigend. Seine Kritik richtete sich auch gegen jene, die die Politik der Netanjahu-Regierung als Rechtfertigung für antisemitische Taten missbrauchen.

Der Grünen-Politiker betonte, die deutsche Gesellschaft müsse klar Position beziehen. Er bestand darauf, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um Antisemitismus zu bekämpfen. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem jüdische Gemeinden seit dem Angriff im Oktober wachsende Ängste um ihre Sicherheit melden.

Die Umfrage unterstreicht die weitverbreitete Sorge jüdischer Gruppen um ihre Sicherheit in Deutschland. Von Notz’ Appell zu konsequentem Handeln spiegelt die Dringlichkeit der Lage wider. Behörden und Politiker stehen nun unter Druck, wirksamere Schutzmaßnahmen und eine strengere Durchsetzung umzusetzen.

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