ILA Berlin 2023 zieht 110.000 Besucher an und setzt auf Innovation und Verteidigung
Karl-Peter MöchlichenILA Berlin 2023 zieht 110.000 Besucher an und setzt auf Innovation und Verteidigung
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin) ging in diesem Jahr mit einem starken Besucherandrang zu Ende. Die Veranstaltung fand vom 10. bis 14. Juni am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt und zog rund 110.000 Besucher an. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber den 95.000 Besuchern der letzten Ausgabe im Jahr 2018 dar.
Die ILA Berlin 2023 präsentierte 765 Aussteller aus 37 Ländern, die die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung vorstellten. Das Programm umfasste Podiumsdiskussionen sowie Flugvorführungen von militärischen und zivilen Luftfahrzeugen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nahm an der Eröffnungsteil. Am 10. Juni blockierten pro-palästinensische Aktivisten den Zugang zum Gelände, woraufhin die Polizei einschreiten musste.
Marie-Christine von Hahn, Geschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), betonte die Bedeutung der Branche und bezeichnete die Luft- und Raumfahrt als einen Schlüsselsektor und strategische Infrastruktur. Während der Messe kündigten acht Rüstungsunternehmen an, nach dem Scheitern des FCAS-Projekts (Future Combat Air System) gemeinsam an der Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs zu arbeiten.
Die ILA Berlin endete mit einem spürbaren Besucherzuwachs im Vergleich zur letzten Ausgabe. Die Veranstaltung festigte ihre Position als eine der wichtigsten Plattformen für Innovation und Zusammenarbeit in der Luft- und Raumfahrt- sowie der Verteidigungsindustrie. Sowohl Aussteller als auch Veranstalter hoben die strategische Bedeutung der Branche hervor.
