30 April 2026, 14:40

IG Metall Koblenz kämpft am 1. Mai für sichere Arbeitsplätze in der Region

Plakat mit einem britischen Granitarbeiter vor einer Bergkulisse, Text: "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granit Arbeiter - Die Fair-Wage-Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

IG Metall Koblenz kämpft am 1. Mai für sichere Arbeitsplätze in der Region

IG Metall Koblenz organisiert Kundgebung in der Innenstadt am 1. Mai 2023

Unter dem Motto "Erst unsere Jobs, dann eure Gewinne" ruft die Gewerkschaft zu stärkerem Schutz der regionalen Arbeitsplätze auf. Geplant sind Reden, eine Demonstration und ein Abschlussprogramm, um die Forderungen nachdrücklich zu vertreten.

Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr mit einem Bühnenprogramm am Konrad-Adenauer-Ufer. Um 11:15 Uhr startet der Demonstrationszug über die Stresemannstraße, den Reichenspergerplatz und durch die Neustadt. Die Route führt weiter über die Clemensstraße, Gymnasialstraße und den Willi-Hörter-Platz, vorbei am Jesuitenplatz, der Firmungstraße und der Nagelsgasse. Anschließend geht es entlang Am Alten Hospital, dem Kastorhof und der Esther-Bejarano-Straße, bevor der Zug in der Nähe des Deutschen Eck endet.

Ali Yener, der leitende Vertreter der IG Metall in Koblenz, fordert verlässliche politische Maßnahmen, um Arbeitsplätze angesichts wirtschaftlicher Umbrüche zu sichern. Die Gewerkschaft kritisiert, dass viele Unternehmen Gewinne über Beschäftigungssicherheit stellen und damit die langfristige Stabilität gefährden. Gleichzeitig warnt sie vor Kürzungen im Sozialstaat und pocht auf faire Lösungen, um Härten für Arbeitnehmer zu vermeiden.

Im Mittelpunkt der Forderungen steht die Aufforderung an Unternehmen, die in Europa verkaufen, auch vor Ort zu produzieren. Die IG Metall schlägt staatliche Subventionen vor, die an die Schaffung von Arbeitsplätzen geknüpft sind, und verweist auf Studien, die zeigen, dass hohe Lohnkosten nicht das Hauptproblem für die Wettbewerbsfähigkeit sind. Stattdessen wird mangelnde Investition als entscheidendes Hindernis genannt. Die Politik wird aufgefordert, entschlossen zu handeln, um die Beschäftigung in der Region zu schützen.

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Den Abschluss bildet ein Bühnenprogramm auf den Grünflächen am Deutschen Eck, das von 11:55 Uhr bis 15:00 Uhr stattfindet. Das offizielle Ende der Kundgebung ist für 18:00 Uhr angesetzt.

Ziel der Demonstration ist es, Druck auf Unternehmen und Politiker auszuüben, lokale Arbeitsplätze vorrangig zu behandeln. Die Vorschläge der IG Metall umfassen die Verknüpfung von Subventionen mit Beschäftigung sowie mehr Investitionen in die europäische Produktion. Die Botschaft der Gewerkschaft ist klar: Ohne konkrete Maßnahmen drohen Arbeitnehmern und dem Sozialstaat größere Risiken.

Quelle