Hertha BSC steckt nach zehnter Niederlage in der tiefsten Krise der Saison
Karl-Peter MöchlichenHertha BSC steckt nach zehnter Niederlage in der tiefsten Krise der Saison
Hertha BSC kassiert vor 28.123 enttäuschten Fans die zehnte Saisonniederlage
Die schlechte Form der Mannschaft hält an: In den letzten drei Spielen gab es nur einen Punkt – und alle drei Partien gingen verloren. Trainer Stefan Leitl fordert nun eine radikale Leistungssteigerung für die beiden verbleibenden Saisonspiele.
Die jüngste Pleite war besonders bitter, da Hertha aufgrund mangelnder Intensität ein Gegentor hinnehmen musste. Trotz der besten Chance für Marten Winker in der 67. Minute gelang dem Team kein Torerfolg. Die Niederlage hat die ohnehin schon angespannte Stimmung weiter verschlechtert.
Personell fehlen wichtige Spieler: Kennet Eichhorn ist gesperrt, Paul Seguin erkrankt, und Dawid Kownacki bleibt weiterhin aus. Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein antrat, räumte ein, dass die Probleme mit der Intensität kein neues Phänomen seien. Leitl, sichtlich wütend nach dem Spiel, kritisierte die Mannschaft scharf für ihre fehlende Energie und Entschlossenheit.
Hertha empfängt nun SpVgg Greuther Fürth im heimischen Stadion, bevor es zum Saisonfinale nach Arminia Bielefeld geht. Leitl hat klar gemacht, dass er nur eine komplette Kehrtwende in der Einstellung akzeptieren wird.
Mit zwei Spielen bis zum Saisonende muss Hertha BSC sich schnell fangen. Die Abwesenheit von Schlüsselspielern und eine Serie schwacher Leistungen haben den Druck auf die Mannschaft erhöht. Wie sie in den verbleibenden Partien reagiert, wird zeigen, ob die Saison noch ein etwas versöhnlicheres Ende findet.






