29 June 2026, 10:24

Hertha BSC setzt auf den "Berliner Weg" – mit jungem Team und knappen Mitteln

Herthas Ziele: Nachhaltige Strukturen statt Aufstiegs-Träume

Hertha BSC setzt auf den "Berliner Weg" – mit jungem Team und knappen Mitteln

Hertha BSC bereitet sich mit neuem Ansatz und verjüngtem Kader auf die kommende Saison vor. Der Verein hat kürzlich mehrere Leistungsträger verloren und steht nun vor dem Wiederaufbau – unter strengen finanziellen Vorgaben. Im Mittelpunkt steht dabei die Philosophie des „Berliner Wegs“, die einst vom verstorbenen Präsidenten Kay Bernstein geprägt wurde.

Die Berliner haben mit Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance drei Spieler für eine kombinierte Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich verkauft. Damit soll die angespannte Haushaltslage des Clubs entlastet werden. Weitere Akteure drängen auf einen Wechsel, während bisher keine großen Neuzugänge verpflichtet wurden.

Angesichts der Lücken im Kader könnten junge Talente aus der Akademie wie Boris Mamuzah Lum ihre Chance erhalten. Unterdessen reiste Trainer Stefan Leitl mit der Mannschaft für ein zweitägiges Teambuilding nach Kienbaum. Im Fokus standen der Zusammenhalt und die Festlegung erster interner Ziele.

Geschäftsführer Peter Görlich wird am Montag in einer Pressekonferenz die realistischen Saisonziele des Vereins vorstellen. Hertha BSC hat bereits klargestellt, dass der Aufstieg in dieser Spielzeit nicht das erklärte Ziel ist.

In der vergangenen Saison belegte der Club nur den siebten Platz und verfehlte damit die eigenen Ansprüchen. Nun geht es darum, sich unter der Philosophie des „Berliner Wegs“ zu stabilisieren – trotz finanzieller Herausforderungen. Die anstehende Saison wird zeigen, ob es gelingt, junge Spieler zu entwickeln und ohne große Transfers konkurrenzfähig zu bleiben.

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