Hammer Raumstylisten vor dem Aus: Insolvenz droht nach gescheiterter Investorensuche
Karl-Peter MöchlichenHammer Raumstylisten vor dem Aus: Insolvenz droht nach gescheiterter Investorensuche
Hammer Raumstylisten GmbH scheitert an Investorensuche – Insolvenzverfahren steht bevor
Die Hammer Raumstylisten GmbH hat es nicht geschafft, einen Investor zu gewinnen, um das Unternehmen als Fachhandelsbetrieb fortzuführen. Da kein überzeugender Käufer in Aussicht ist, bereitet sich das Unternehmen nun auf die Eröffnung eines regulären Insolvenzverfahrens vor. Im Rahmen der Bemühungen, die finanzielle Stabilität zu wahren, haben bereits Räumungsverkäufe begonnen.
Die Krise des Unternehmens verschärfte sich, nachdem Verhandlungen mit zwei potenziellen Käufern gescheitert waren. Trotz laufender Fusions- und Übernahmegespräche (M&A) konnte keine Einigung erzielt werden, um das Unternehmen zu retten. In der Folge wurden 46 Filialen, für die sich keine Übernahmeinteressenten fanden, am 16. März geschlossen; die Räumungsverkäufe begannen umgehend.
Noch vor der Bekanntgabe des Insolvenzprozesses waren bereits 28 Standorte Anfang 2026 geschlossen worden. Nun werden auch die verbleibenden 41 Filialen ab dem 1. April mit Liquidationsverkäufen beginnen, um dringend benötigte Mittel zu generieren. Das Unternehmen gab an, die Zahlungsfähigkeit durch die Reduzierung der Filialzahl und den Abverkauf der Warenbestände vorerst aufrechterhalten zu können.
Die Lohnforderungen von rund 1.100 Mitarbeitenden werden bis Ende März 2026 weiterhin über Insolvenzgeld abgedeckt. Ab dem 1. April sollen dann die offiziellen Insolvenzverfahren eingeleitet werden – ein weiterer Schritt im Restrukturierungsprozess des Unternehmens. Parallel dazu werden die M&A-Gespräche fortgesetzt, auch während der Abwicklungsverkäufe laufen. Ohne eine Rettungslösung bleibt die Zukunft von Hammer Raumstylisten jedoch ungewiss. Der Fokus liegt nun darauf, die Liquidität zu sichern, während der Betrieb schrittweise abgewickelt wird.






