Green Visions Potsdam verbindet Filmkunst und Klimaschutz in dritter Auflage
Wibke WeitzelGreen Visions Potsdam verbindet Filmkunst und Klimaschutz in dritter Auflage
Dritte Ausgabe von Green Visions Potsdam startet am Donnerstag in Brandenburgs Hauptstadt
In Potsdam beginnt an diesem Donnerstag die dritte Ausgabe von Green Visions Potsdam. Das Umweltfilmfestival, geleitet vom ehemaligen Direktor der Berlinale, Dieter Kosslick, möchte Natur- und Klimafilme einem ländlichen Publikum näherbringen. Vier Tage lang verbindet die Veranstaltung Filmvorführungen mit Diskussionen über Klimawissenschaft und Umweltschutz.
Potsdam wurde als Austragungsort gewählt, da die Stadt sowohl als Zentrum der Filmproduktion als auch der Klimaforschung gilt. Kosslick bezeichnete sie als eine „Filmstadt“ mit einer hohen Dichte an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – eine ideale Kombination. Das Programm umfasst Filme, Fachvorträge und Publikumsdebatten.
Unter den Teilnehmenden sind Forscherinnen und Forscher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung sowie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Auch Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts, wird an den Gesprächen beteiligt sein. Kosslick betonte das Ziel des Festivals: Klimathematik durch Erzählungen und Wissenschaft zugänglicher zu machen.
Die Veranstaltung läuft von Donnerstag bis Sonntag und bietet eine Mischung aus Unterhaltung und Bildung. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, damit auch Zuschauerinnen und Zuschauer zu erreichen, die sonst selten Umweltveranstaltungen besuchen.
Green Visions baut in diesem Jahr weiter an seiner Mission, Film und Klimaschutz zu verbinden. Mit Fachbeiträgen und öffentlichen Diskussionen will das Festival das Bewusstsein in städtischen wie ländlichen Gemeinden schärfen. Das Programm spiegelt Potsdam als Doppelzentrum für Forschung und kreative Branchen wider.






