Gerry Conway – der Comic-Legende, die Superhelden unsterblich machte, ist tot
Sami RöhrichtGerry Conway – der Comic-Legende, die Superhelden unsterblich machte, ist tot
Gerry Conway, der gefeierte Comicautor, der vor allem für seine Arbeit bei Marvel und DC bekannt war, ist im Alter von 73 Jahren in den USA verstorben. Seine Karriere umfasste mehrere Jahrzehnte und prägte einige der ikonischsten Geschichten und Figuren der Superheldenwelt.
Conways Weg in die Comicbranche begann früh: Schon mit 16 Jahren schrieb er Kurzgeschichten für große Verlage. 1971 verfasste er bereits vollständige Superhelden-Epen für Marvel und avancierte schnell zu einer der prägendsten Stimmen der Branche.
Im Laufe der Jahre schrieb er Drehbücher für fast alle großen Marvel-Serien – von Die Fantastischen Vier und Thor bis hin zu Die Rächer und Die Verteidiger. Seine Erzählkunst durchdrang nahezu jeden Winkel des Marvel-Universums. Eines seiner berühmtesten Werke bleibt Die Nacht, in der Gwen Stacy starb, ein Schlüsselmoment in der Spider-Man-Mythologie.
Doch auch bei DC hinterließ Conway seine Spuren. Dort arbeitete er an Superman- und Justice-League-Reihen mit und festigte so seinen Ruf. Zu seinen nachhaltigsten Schöpfungen zählt der Punisher, der düstere Antiheld, den er gemeinsam für Marvel ersann.
Conway hinterlässt ein gewaltiges Werk, das Generationen von Comicfans und -schöpfern beeinflusste. Seine Geschichten – von tragischen Figurensterben bis zum Aufstieg rächender Helden – bleiben grundlegend für die Comicwelt. Die Wirkung seines Schaffens wird die Branche noch lange prägen.






