Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz kämpft ums Überleben – jeder zehnte Betrieb dicht
Wibke WeitzelGastgewerbe in Rheinland-Pfalz kämpft ums Überleben – jeder zehnte Betrieb dicht
Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz unter wachsendem Druck – jeder zehnte Betrieb schloss in zwei Jahren
Die Branche in Rheinland-Pfalz steckt in der Krise: Innerhalb der vergangenen zwei Jahre musste jeder zehnte Gastronomie- und Hotelbetrieb schließen. Auch die Auslastung in Hotels und Restaurants liegt deutlich unter dem Bundesschnitt – ein alarmierendes Signal für die Zukunft des Sektors.
Bisher erhebt das Land nur in Trier eine Bettensteuer. Doch mit einer aktuellen Auslastung von 51 Prozent in Hotellerie und Gastronomie – im Vergleich zu über 60 Prozent bundesweit – wird die prekäre Lage des Tourismus immer deutlicher.
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) fordert seit Langem eine spezielle Tourismusabgabe, deren Erträge in die Verbesserung der Infrastruktur fließen sollen. Doch gegen einen aktuellen Vorschlag aus Mainz stellt sich der Verband entschieden: Die geplante nächtliche Gebühr von bis zu fünf Euro pro Gast stößt in der Branche auf scharfe Kritik.
Angesichts sinkender Auslastungszahlen und Betriebsschließungen verlangt der Sektor gezielte Unterstützung. Die Ablehnung des Mainzer Modells durch den Dehoga zeigt, wie umstritten die Finanzierung des Tourismuswachstums ist. Wie dieser Konflikt gelöst wird, könnte die künftige Ausrichtung der Besuchergebühren in der Region maßgeblich prägen.






