Fürth diskutiert über Ampelmännchen mit Theaterfiguren statt Klassikern
Sami RöhrichtFürth diskutiert über Ampelmännchen mit Theaterfiguren statt Klassikern
In Fürth gibt es einen Vorschlag, das klassische Ampelmännchen an der Comödiplatz durch Figuren aus dem örtlichen Theater zu ersetzen. Damit soll die Comödie Fürth gewürdigt und der Charme des Viertels gestärkt werden. Die Idee stößt bereits jetzt auf Diskussionen unter Anwohnern und Verantwortlichen.
Hinter dem Vorhaben steht die CSU, die vorschlägt, Waltraud und Mariechen auf den Fußgängerampeln abzubilden. Die beiden Figuren stammen von Volker Heißmann und Martin Rassau, die den Plan unterstützen. Heißmann hat sogar vorgeschlagen, Mariechen in Grün und Waltraud in Rot darzustellen.
Laut Bundesvorschriften dürfen Städte von den standardmäßigen Ampelfiguren abweichen. Andere deutsche Kommunen haben bereits ähnliche kreative Lösungen umgesetzt. Fürth muss jedoch sicherstellen, dass die neuen Signale sofort erkennbar bleiben und rechtlich einwandfrei sind.
Noch in diesem Herbst wird der Ältestenrat der Stadt über den Vorschlag beraten. Einige Bürger haben alternative Entwürfe ins Spiel gebracht, etwa ein Kleeblattmuster. Die endgültige Entscheidung über die Ampelfiguren fällt voraussichtlich später in diesem Jahr.
Falls der Plan umgesetzt wird, könnten Waltraud und Mariechen künftig an den Ampeln in der Nähe des Comödie-Theaters zu sehen sein. Die Änderung soll die lokale Kultur feiern – vorausgesetzt, sie erfüllt die Sicherheitsstandards. Der Ausgang hängt von den Beratungen des Ältestenrats und dem Feedback der Öffentlichkeit ab.






