Fünfjähriges Kind in Essen von Antikdogge schwer im Gesicht verletzt
Sami RöhrichtFünfjähriges Kind in Essen von Antikdogge schwer im Gesicht verletzt
Schwerverletztes Kind nach Hundebiss in Essen
Ein fünfjähriges Kind erlitten am Freitagabend in Essen schwere Verletzungen, nachdem es von einem Hund gebissen worden war. Der Vorfall ereignete sich in einem Kleingarten an der Rahmstraße und löste einen sofortigen Polizeieinsatz aus. Die Behörden brachten das Tier anschließend in ein Tierheim.
Der Zwischenfall passierte gegen 18 Uhr am 24. April, als das Kind von einem Antikdogge – einer großen Hunderasse – in den Kopf gebissen wurde. Rettungskräfte brachten das schwerverletzte Kind umgehend in ein Krankenhaus.
Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich der Halter des Hundes, ein 29-jähriger Deutscher, in einer Laube auf dem Kleingartengelände. Die Polizei bestätigte, dass gegen den Mann nun wegen des Verdachts auf fahrlässige und gefährliche Körperverletzung ermittelt wird.
Der Hund, bei dem es sich um einen Antikdogge handelt, bleibt vorerst in der Obhut eines örtlichen Tierheims, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zum Zustand des Kindes oder zu den Umständen, die zum Biss führten, veröffentlicht.
Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob Anklage gegen den Hundebesitzer erhoben wird. Das Kind befindet sich weiterhin in Krankenhausbehandlung, während der Hund im Tierheim untergebracht bleibt. Die Polizei ruft Zeugen auf, sich mit weiteren Informationen zu melden.






