Friedlicher Ashura-Marsch in Berlin-Mitte trotz Hitze und Polizeieingriffen
Karl-Peter MöchlichenFriedlicher Ashura-Marsch in Berlin-Mitte trotz Hitze und Polizeieingriffen
„Ashura-Marsch“ in Berlin-Mitte ohne Zwischenfälle
Gestern Nachmittag fand in Berlins Bezirk Mitte eine Demonstration unter dem Namen „Ashura-Marsch“ statt. Die Veranstaltung zog zahlreiche Teilnehmer an und verlief ohne gemeldete Straftaten oder Störungen.
Der Marsch begann am Berliner Dom und folgte einer festgelegten Route durch die Stadt. Er führte über die Straße Unter den Linden, die Charlottenstraße, die Französische Straße und die Markgrafenstraße, bevor er am Gendarmenmarkt endete. Auf seinem Höhepunkt nahmen etwa 600 Menschen teil.
Die Polizei griff ein, um eine inszenierte Darstellung zu unterbinden, bei der Kinder mit Bändern zusammengebunden waren. Zudem verlangte sie von den Veranstaltern, geplante Zwischenreden zu streichen. Stattdessen erhielten die Teilnehmer in schattigen Bereichen die Möglichkeit, sich auszuruhen und bei der starken Hitze mit Wasser versorgt zu werden.
Mehrere Teilnehmer benötigten wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme medizinische Hilfe. Trotz der widrigen Bedingungen blieb die Demonstration friedlich. Weder in den Sprechchören, Reden, Transparenten noch bei Fahnen wurden strafbare Inhalte festgestellt, und es gab keine registrierten Verstöße.
Die Kundgebung endete gegen 20:30 Uhr ohne Vorfälle. Veranstalter und Polizei sorgten während der gesamten Veranstaltung für die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen. Medizinische Teams kümmerten sich um die von der Hitze Betroffenen.
