Friedensdemonstration in Berlin fordert Stopp der Nahost-Kriege und diplomatische Lösungen
Karl-Peter MöchlichenInitiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Friedensdemonstration in Berlin fordert Stopp der Nahost-Kriege und diplomatische Lösungen
Dutzende Demonstranten versammelten sich am Samstag in Berlin, um ein Ende der Militäroperationen im Nahen Osten zu fordern. Die von Israelis für Frieden organisierte Kundgebung richtete sich an die deutsche Regierung, die aus Sicht der Teilnehmer eine klarere Haltung gegen den Konflikt auf Basis des Völkerrechts einnehmen soll.
Die Protestaktion fand im Berliner Zentrum statt, wo die Teilnehmenden mit Plakaten und Sprechchören einen sofortigen Stopp der Angriffe auf den Iran und den Libanon forderten. Zu den Rednerinnen gehörte die Philosophin Susan Neiman, die gemeinsam mit anderen Aktivisten zu den Demonstranten sprach.
Die Gruppe Israelis für Frieden setzt sich seit Langem für eine Deeskalation in der Region ein. Zwar blieb die genaue Zahl der Teilnehmer an diesem Tag unklar, doch unterstrich die Kundgebung die wachsende Forderung nach diplomatischen Lösungen statt militärischer Gewalt.
Der Protest spiegelte die anhaltende Ablehnung des Konflikts durch lokale wie internationale Aktivisten wider. Die Organisatoren betonten, Deutschland müsse seine Politik stärker am Völkerrecht ausrichten und sich für einen Waffenstillstand einsetzen. Weitere Demonstrationen der Gruppe wurden vorerst nicht angekündigt.