FDP wählt Martin Hagen zum neuen Generalsekretär mit knapp 59 Prozent Zustimmung
Karl-Peter MöchlichenFDP wählt Martin Hagen zum neuen Generalsekretär mit knapp 59 Prozent Zustimmung
Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat Martin Hagen zu ihrem neuen Generalsekretär gewählt. Die Entscheidung fiel während des Parteitags am vergangenen Wochenende. Hagen gewann die Position mit 58,8 Prozent der Stimmen, ohne dass ein Gegenkandidat antrat.
Bei den jüngsten Führungswahlen der FDP gab es mehrere wichtige Personalentscheidungen. Neben Hagens Erfolg sicherte sich auch Nadin Zaya einen Platz im Parteivorstand – mit 57 Prozent Zustimmung, obwohl sie sich gegen zwei weitere Bewerber durchsetzen musste. Benjamin Strasser hingegen gewann sein Mandat erst in einer Stichwahl und erhielt dabei 52 Prozent der Stimmen.
Susanne Seehofer wurde ohne Gegenkandidatur in den Vorstand berufen. Zudem wählte der Parteitag Henning Höne, Svenja Hahn und Linda Teuteberg zu stellvertretenden Parteivorsitzenden. Die Ergebnisse markieren einen Bruch mit früheren Trends, bei denen Generalsekretäre oft mit über 80 Prozent Unterstützung gewählt wurden – wie etwa Irmgard Adam-Schwaetzer, die 1982 noch 53,2 Prozent erreichte.
Hagens Wahl, obwohl ohne Konkurrenz, zeigt im historischen Vergleich eine schmalere Zustimmungsbasis. Die Beschlüsse des Parteitags wurden am Samstag finalisiert und weisen den Weg für die künftige Ausrichtung der FDP.
Die Liberalen gehen nun mit ihrem neu gewählten Führungsteam in die Zukunft. Hagens Rolle als Generalsekretär wird für die Parteiarbeit zentral sein. Gleichzeitig spiegeln die Ergebnisse des Parteitags eine veränderte interne Unterstützung im Vergleich zu früheren Jahren wider.






