Falschmeldungen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Wer steckt hinter dem manipulierten Video?
Trudel RuppersbergerFalschmeldungen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Wer steckt hinter dem manipulierten Video?
Irreführendes Video verbreitet Falschbehauptungen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
Ein täuschendes Video sorgt mit falschen Aussagen über die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 für Verwirrung. Die Aufnahmen suggerieren zu Unrecht, die Wahl sei ungültig gewesen und eine Wiederholung stehe bevor. Die offiziellen Ergebnisse bestätigen jedoch, dass es keine derartigen Probleme gab.
Bei der Wahl erreichte die CDU mit 31 Prozent der Stimmen den größten Anteil, gefolgt von der SPD mit 25,9 Prozent. Die rechtspopulistische AfD verbuchte 19,5 Prozent. Die endgültigen Zahlen wurden am 20. April im Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz veröffentlicht.
Das virale Video wirft den Wahlverantwortlichen ohne Belege vor, das Ergebnis manipuliert zu haben. Zudem wird darin eine Geste einer Linken-Politikerin bei einer Wahlveranstaltung – ein Antifa-Handzeichen – falsch dargestellt. Die Landeswahlleitung fand keine Hinweise auf Unregelmäßigkeiten.
Die Stimme des Sprechers im Clip wirkt künstlich erzeugt, vermutlich durch KI. Der Mann, der die Behauptungen präsentiert, ähnelt stark Michael Goldmann, einer bekannten Figur hinter anderen Desinformationskanälen. Trotz der im Video aufgestellten Behauptungen können Einsprüche gegen das Wahlergebnis noch innerhalb eines Monats nach der offiziellen Bekanntgabe eingereicht werden.
Eine Wiederholung der Wahl ist nicht geplant, und die Behörden haben die Vorwürfe aus dem Video zurückgewiesen. Das Wahlergebnis bleibt wie veröffentlicht in Kraft, mit der CDU als stärkster Kraft im Landtag. Rechtliche Anfechtungen sind weiterhin innerhalb der gesetzten Frist möglich.






