22 March 2026, 00:36

"Die Pfalz bleibt antifa": 200 Menschen demonstrieren in Kaiserslautern gegen Rechts

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer von Bäumen gesäumten Straße in Berlin, mit Kameras in der Hand, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

"Die Pfalz bleibt antifa": 200 Menschen demonstrieren in Kaiserslautern gegen Rechts

Unter dem Motto "Die Pfalz bleibt antifa" demonstrierten am 21. März 2026 in Kaiserslautern rund 150 bis 200 Menschen. Es war die erste derartige Kundgebung in der Region seit dem Jahr 2020. Die Teilnehmer zogen durch die Innenstadt, nachdem sie sich um 16:00 Uhr auf dem Guimarães-Platz versammelt hatten. Von dort aus folgte der Demonstrationszug einer vorab festgelegten Route durch mehrere Straßen.

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Einige Demonstranten verstießen gegen Versammlungsregeln, indem sie ihr Gesicht verdeckten und Pyrotechnik zündeten. Die Polizei unterbrach den Marsch kurzzeitig, um Verwarnungen auszusprechen.

Ein Mann mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene wurde festgenommen, nachdem er die Veranstaltung gestört und eine ihm erteilte Platzverweisung ignoriert hatte. Abgesehen von diesen Vorfällen verlief der Rest der Demonstration weitgehend friedlich.

Gegen 18:30 Uhr erreichte der Zug den Musikerplatz, wo die Kundgebung mit Reden und Livemusik endete. Die Behörden bestätigten später, dass sowohl gegen den Rechtsextremen als auch gegen diejenigen, die gegen Versammlungsvorschriften verstoßen hatten, rechtliche Schritte eingeleitet worden seien.

Die Demonstration verlief größtenteils ohne größere Auseinandersetzungen, auch wenn die Polizei in Einzelfällen eingreifen musste. Mittlerweile laufen Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit den Störungen und Regelverstößen. Seit 2020 haben in Kaiserslautern keine vergleichbaren Veranstaltungen mehr stattgefunden.

Quelle