DAX rutscht ins Minus: Energiepreise und Nahost-Krise belasten Anlegerstimmung
Sami RöhrichtDAX rutscht ins Minus: Energiepreise und Nahost-Krise belasten Anlegerstimmung
Der deutsche DAX gab am Mittwochmittag nach und rutschte in den negativen Bereich. Der Index fiel auf etwa 24.250 Punkte, was einem Rückgang von 0,7 Prozent gegenüber dem vorherigen Schlusskurs entspricht. Im Handel zur Wochenmitte zeigten Anleger eine deutliche Vorliebe für defensive Branchenwerte.
Bis 12:30 Uhr verlor der DAX weiter an Boden, da Investoren auf anhaltende Marktbelastungen reagierten. Nach wie vor hohe Energiepreise und Inflationsrisiken belasteten die Aktienmärkte. Die angespannte Lage im Nahen Osten verstärkte die Unsicherheit, ohne dass sich eine Lösung abzeichnete.
Gewinnmitnahmen führten zu Verkäufen bei Schwergewichten wie SAP, Siemens und Siemens Energy, die sich am unteren Ende des Index wiederfanden. Demgegenüber führten Qiagen, Fresenius und die Deutsche Telekom die Liste der Gewinner an.
Der DAX schloss die Vormittagssession mit einem Minus von 0,7 Prozent. Defensive Werte schnitten besser ab, da Anleger nach Stabilität suchten. Die Unsicherheit durch die Entwicklungen im Nahen Osten und die Sorgen vor anhaltender Inflation hielten den Druck auf den Gesamtmarkt aufrecht.






