18 April 2026, 18:29

CDA-Chef Radtke lehnt autofreie Sonntage ab und fordert finanzielle Entlastung für Autofahrer

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

CDA-Chef Radtke lehnt autofreie Sonntage ab und fordert finanzielle Entlastung für Autofahrer

Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat sich gegen autofreie Sonntage als Maßnahme zur Einsparung von Kraftstoff ausgesprochen. Stattdessen forderte er praktikable Lösungen, um die Belastung für Autofahrer angesichts steigender Kosten zu verringern.

Zu seinen Vorschlägen gehören höhere Erstattungssätze für dienstliche Fahrten sowie ein neues, steuerfreies Mobilitätsbudget für berufliche Ausgaben. Radtke lehnte ein Fahrverbot an Sonntagen ab und argumentierte, dass ein solcher Schritt den Alltag von Pendlerinnen und Pendlern empfindlich stören würde. Er betonte, dass Arbeitnehmer auf Fahrzeuge angewiesen seien, um flexibel zu bleiben – insbesondere in Regionen mit schlechtem ÖPNV-Angebot.

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Um die explodierenden Spritpreise in den Griff zu bekommen, forderte er die Regierung auf, zwei zentrale Maßnahmen zu ergreifen. Zum einen schlug er vor, Wettbewerbsregeln zu verschärfen, um überhöhte Preise zu verhindern. Zum anderen plädierte er für gezielte finanzielle Entlastungen für Autofahrer statt für pauschale Einschränkungen.

Einer seiner Hauptvorschläge ist die Erhöhung der Kilometerpauschale für Dienstfahrten auf 38 Cent pro Kilometer. Diese Anpassung würde Arbeitnehmern, die beruflich auf das Auto angewiesen sind, helfen, die gestiegenen Spritkosten auszugleichen. Zudem schlug Radtke ein steuerfreies Mobilitätsbudget vor, das es Beschäftigten ermöglichen würde, einen größeren Teil ihrer Fahrtkosten ohne zusätzliche Steuerlast erstattet zu bekommen. Der CDA-Vorsitzende setzt damit auf finanzielle Unterstützung statt auf Verbote. Würden die Pläne umgesetzt, käme dies direkt Autofahrern zugute, die unter den hohen Spritpreisen leiden. Die Bundesregierung hat sich zu den Vorschlägen bisher noch nicht geäußert.

Quelle