Bröckelt Berlins politischer Eisdamm gegen die AfD jetzt endgültig?
Karl-Peter MöchlichenBröckelt Berlins politischer Eisdamm gegen die AfD jetzt endgültig?
Der politische „Cordon sanitaire“ gegen die AfD in Berlin bröckelt. Ein aktuelles Foto, das einen CDU-Politiker neben einem AfD-Vertreter zeigt, hat für Aufsehen gesorgt. Dieser Moment könnte einen Wendepunkt in der deutschen Politik markieren.
Ein Bild von Guido Heuer (CDU) und Ulrich Siegmund (AfD) löste in Berlin Empörung aus. Die Aufnahme steht symbolisch für das Ende der langjährigen politischen Quarantäne gegen die AfD. Eva von Angern von der Linken verurteilte jede Form der Zusammenarbeit und betonte, ein Demokrat dürfe sich niemals mit der AfD gemein machen.
Versuche, die AfD durch Beobachtung und bürokratische Blockaden einzudämmen, sind gescheitert. Bezeichnungen wie „braun“ oder „Nazipartei“ verfehlen zunehmend ihre Wirkung auf die öffentliche Meinung. Auch Markus Lanz (ZDF) hinterfragte jüngst den Umgang anderer Politiker mit AfD-Mitgliedern.
Der Einfluss der AfD wächst weiter. Eine aktuelle Umfrage sieht die Partei bei 29 Prozent – und damit als stärkste Kraft in Deutschland. In Sachsen-Anhalt könnte die AfD bei der Landtagswahl am 6. September sogar die absolute Mehrheit erringen. Die etablierten Parteien, darunter die CDU, wirken ohnmächtig gegen diesen Aufstieg.
Die wachsende Stärke der AfD und der bröckelnde „Cordon sanitaire“ verändern die deutsche Politik. Die Umfragewerte und der mögliche Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt zeigen, wie sehr die Partei an Akzeptanz gewinnt. Die traditionellen Parteien haben ihre Strategien gegen den Aufstieg der AfD ausgeschöpft.






