Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Diese Pionier:innen der Lehre und Forschung wurden ausgezeichnet
Karl-Peter MöchlichenBrandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Diese Pionier:innen der Lehre und Forschung wurden ausgezeichnet
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat die Brandenburgischen Wissenschaftspreise 2026 verliehen. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Leistungen in der Lehre sowie in der Nachwuchsforschung im gesamten Land. Die Preisträger:innen erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 100.000 Euro.
Vier mit jeweils 10.000 Euro dotierte Lehrpreise wurden vergeben. Drei davon gingen an die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) – ausgezeichnet wurden dort Programme zu Agroforstwirtschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der vierte Lehrpreis wurde der Universität Potsdam für ein Seminar zuerkannt, das wirtschaftliche Themen über Kinderliteratur erschließt.
Zwei Nachwuchswissenschaftler:innen erhielten jeweils 20.000 Euro. Die Literaturwissenschaftlerin Jana Weiß von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) wurde für ihre Forschung zu Klassenidentität und sozialen Spaltungen in der Literatur ausgezeichnet. Die in Potsdam forschende Jaya Bharti erhielt den Preis für ihre Arbeit zu nachhaltigen Verfahren in der Wasserstoffperoxid-Herstellung.
Schüle bezeichnete die Preisträger:innen als „Bildungspionier:innen, die über die Grenzen ihres Fachs hinausdenken“. Die Auszeichnungen unterstreichen Brandenburgs Engagement für innovative Lehre und Forschung. Die geförderten Projekte werden an den Hochschulen der Region weiterentwickelt – die Preisträger:innen verfügen nun über zusätzliche Mittel, um ihre Arbeit voranzutreiben.






