25 June 2026, 10:20

Brandenburgs Koalition in der Krise: 62 Prozent lehnen die Regierung ab

Umfrage: AfD auf Rekordhoch - Koalitionsunterstützung schwach

Brandenburgs Koalition in der Krise: 62 Prozent lehnen die Regierung ab

Brandenburgs SPD-CDU-Koalition kämpft um öffentliche Unterstützung

Fast 100 Tage nach Amtsantritt steht die Landesregierung vor einer Ablehnungsquote von 62 Prozent. Aktuelle Umfragen zeigen deutliche Verschiebungen in der Wählergunst zwischen den Parteien des Landes.

Die jüngste Erhebung offenbart tiefe Unzufriedenheit mit der Arbeit der Koalition: Nur 28 Prozent der Bürger sind mit ihrer Leistung zufrieden. Weitere 62 Prozent zweifeln daran, dass sie die Bildungspolitik – ein zentrales Anliegen – verbessern wird.

Bei einer hypothetischen Neuwahl heute hätten sich die Wählerpräferenzen deutlich verändert: Die AfD läge mit Rekordwerten bei 37 Prozent, während die CDU auf 12 Prozent abrutschen würde. Die SPD bliebe stabil bei 22 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verlöre drei Punkte und käme auf 4 Prozent, die Linke würde um drei Punkte auf 12 Prozent zulegen.

Die Meinungen zur Führungsspitze sind gespalten. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) genießt noch Rückhalt: 57 Prozent sprechen sich dafür aus, dass er bis zur Wahl 2029 im Amt bleibt. Seine persönliche Zustimmungsrate liegt bei 46 Prozent. Umfrageinstitute betonen, dass diese Werte die aktuelle Stimmung widerspiegeln – aber keine garantierten Wahlergebnisse darstellen.

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Die Umfragedaten verdeutlichen die Schwierigkeiten der Koalition: Der Aufstieg der AfD und die Gewinne der Linken stehen im Kontrast zum Rückgang der CDU. Ob es der Regierung gelingt, die Sorgen der Bürger zu adressieren, wird maßgeblich über ihre künftige Position entscheiden.

Quelle