30 April 2026, 00:46

Bonner Polizei warnt: Über 850 Radunfälle durch Rasen und Alkohol im Jahr 2025

Eine Gruppe von Motorradfahrern bei einem Rennen mit Helmen, mit Text unten.

Bonner Polizei warnt: Über 850 Radunfälle durch Rasen und Alkohol im Jahr 2025

Die Bonner Polizei hat die Verkehrssicherheitsbilanz für das Jahr 2025 vorgelegt und dabei besonders auf die Gefahren für Radfahrer und andere vulnerable Verkehrsteilnehmer hingewiesen. Über 850 Unfälle betrafen Fahrradfahrer und E-Bike-Nutzer, wobei überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie das Fehlen von Schutzausrüstung zu den Hauptursachen zählten. Die Behörden führten zudem gezielte Kontrollen und Aufklärungskampagnen durch, um das Sicherheitsbewusstsein zu stärken.

Zwischen Januar und Dezember 2025 waren insgesamt 851 Radfahrer und E-Bike-Nutzer in Unfälle auf Straßen verwickelt, die von der Bonner Polizei überwacht werden. Hinzu kamen 229 Vorfälle mit motorisierten Zweirädern sowie 129 Kollisionen unter Beteiligung von E-Scooter-Fahrern. Viele dieser Unfälle gingen auf Rasen, Alkohol- oder Drogenkonsum sowie das Nicht-Tragen von Helmen oder Schutzausrüstung zurück.

Im Rahmen von Geschwindigkeitskontrollen überprüfte die Polizei mehr als 2.700 Fahrzeuge, wobei 125 Fahrer wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit belangt wurden. Ein besonderer Fokus lag auf Abbiegeunfällen, bei denen Radfahrer von Autofahrern häufig übersehen wurden. Ablenkung im Straßenverkehr – insbesondere durch die Nutzung von Smartphones oder das Tragen von Kopfhörern – stellte einen weiteren zentralen Risikofaktor dar.

Um die Problematik zu bekämpfen, führten über 20 Beamte Straßenkontrollen durch und ahndeten Verstöße von mehr als 200 Radfahrern und 141 weiteren Verkehrsteilnehmern. Zudem fanden an sieben Grundschulen Präventionsveranstaltungen statt, darunter Fahrradsicherheitstrainings, um Kindern sichere Fahrgewohnheiten zu vermitteln.

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Die Zahlen zeigen, dass Radfahrer und E-Bike-Nutzer in Bonn weiterhin einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, wobei überhöhte Geschwindigkeit, Fahren unter Einfluss von Alkohol oder Drogen sowie mangelnde Schutzausrüstung zu den häufigsten Unfallursachen zählen. Durch verstärkte Polizeikontrollen und Aufklärungsmaßnahmen soll die Einhaltung der Verkehrsregeln verbessert und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden.

Quelle