18 April 2026, 22:28

BMW kämpft 2025 mit sinkenden Umsätzen – doch die Elektrooffensive gibt Hoffnung

Balkendiagramm, das die Anzahl der Elektrofahrzeuge in den Vereinigten Staaten zeigt, wobei die installierte Kapazität von BMW vermerkt ist.

BMW kämpft 2025 mit sinkenden Umsätzen – doch die Elektrooffensive gibt Hoffnung

BMW startet mit Rückschlägen ins Jahr 2025 – Umsatz und Gewinne sinken

Der Automobilkonzern BMW hat einen holprigen Start ins Jahr 2025 erlebt: Sowohl Umsatz als auch Gewinne sind gesunken. Das Ergebnis vor Steuern ging um 6,7 % auf 10,2 Milliarden Euro zurück, während der Umsatz um 6,3 % schrumpfte. Trotz dieser Rückgänge stehen bedeutende Veränderungen bevor – darunter ein neuer Vorstandsvorsitzender und der Start einer ehrgeizigen Elektroauto-Offensive.

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Die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens spiegeln sich auch in der Aktienperformance wider. Seit Januar haben die Papiere etwa 18,4 % an Wert verloren und notieren derzeit bei 78,28 Euro. Weitere Einblicke in die Lage des Konzerns werden die Anleger erhalten, wenn BMW am 6. Mai 2026 seine Zahlen für das erste Quartal vorlegt.

Führungswechsel und Elektrostrategie im Fokus

Auch in der Unternehmensführung tut sich etwas: Am 14. Mai 2026 übernimmt Milan Nedeljkovic den Posten des Vorstandsvorsitzenden von Oliver Zipse. Der Wechsel fällt in eine entscheidende Phase für BMWs Elektroauto-Strategie.

Ab August 2026 wird in München die Produktion des rein elektrischen BMW i3 anlaufen – ein Modell der Neuen Klasse, das mit branchenführenden Features aufwarten soll. Der i3 soll eine WLTP-Reichweite von bis zu 900 Kilometern bieten, unterstützt durch eine 800-Volt-Architektur für schnelleres Laden. Der Marktstart der Neuen Klasse Ende 2026 wird eine zentrale Rolle für die künftigen Erträge des Unternehmens spielen.

Für das Jahr 2026 wird erwartet, dass die Gewinnmargen im Autogeschäft um etwa 1,25 Prozentpunkte schrumpfen. Höhere Zölle könnten die Rentabilität zusätzlich belasten. Dennoch bleibt die Bernstein-Analystin Eunice Lee optimistisch: Sie stuft BMW weiterhin mit "Outperform" ein und betont das Wachstumspotenzial des Konzerns.

Elektrooffensive und Führungswechsel als Schlüssel zur Erholung

Die anstehenden Elektroauto-Starts und der Wechsel an der Spitze werden maßgeblich darüber entscheiden, wie sich BMW finanziell erholt. Die Neue Klasse, angeführt vom i3, soll mit Reichweite und Ladegeschwindigkeit neue Maßstäbe setzen. Ab 2026 wird die Produktion hochgefahren – der Erfolg der kommenden Jahre hängt stark von diesen Innovationen ab.

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