Bitcoin-Kurs nähert sich Deutschlands Verkaufspreis – nur noch 7 Prozent Differenz
Karl-Peter MöchlichenBitcoin-Kurs nähert sich Deutschlands Verkaufspreis – nur noch 7 Prozent Differenz
Deutschlands Entscheidung, im vergangenen Jahr fast 50.000 Bitcoin zu verkaufen, schien zunächst teuer zu werden, als die Kurse in die Höhe schossen. Doch da Bitcoin derzeit bei rund 62.000 US-Dollar gehandelt wird, hat sich die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs und dem Verkaufspreis Deutschlands auf nur noch 7 Prozent verringert. Die Marktveränderung fällt in eine Phase, in der Bitcoin unter erneuten Druck gerät – ausgelöst durch starke Mittelabflüsse bei physisch besicherten Bitcoin-ETFs.
2024 hatte Deutschland insgesamt 49.858 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 57.900 US-Dollar pro Einheit veräußert. Die Verkäufe brachten rund 2,89 Milliarden US-Dollar ein. Damals stieg der Bitcoin-Kurs später auf ein Hoch im Jahr 2025, wodurch der Verkauf im Nachhinein als schlecht getimed erschien.
In jüngster Zeit jedoch ist der Wert von Bitcoin wieder näher an den deutschen Verkaufspreis herangerückt. Ein weiterer Rückgang um 6 Prozent würde den Markt unter den Preis drücken, den das Land für seine Bestände erzielt hatte. Der Rückgang folgt auf Mittelabflüsse in Höhe von 4,33 Milliarden US-Dollar aus physisch besicherten Bitcoin-ETFs über 13 aufeinanderfolgende Tage – was den Abwärtsdruck zusätzlich verstärkt.
Der aktuelle Bitcoin-Kurs liegt nur noch 7 Prozent über dem durchschnittlichen Verkaufspreis Deutschlands. Die schrumpfende Spanne verringert den scheinbaren Verlust aus den Verkäufen des vergangenen Jahres. Gleichzeitig belasten die anhaltenden Mittelabflüsse aus ETFs weiterhin die Marktperformance der Kryptowährung.






