07 June 2026, 10:25

Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035

Berlin und Brandenburg starten gemeinsame Expo-Prüfung

Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035

Berlin und Brandenburg prüfen eine gemeinsame Bewerbung um die Austragung der Weltausstellung 2035. Der vorgeschlagene Standort läge in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), größtenteils auf brandenburgischem Gebiet. Die Idee wird bereits seit einiger Zeit diskutiert und findet zunehmend Unterstützung bei lokalen Politikern und der Wirtschaft.

An Fahrt gewonnen hat das Vorhaben, nachdem die Berliner Wirtschaft die potenziellen Vorteile einer Bewerbung hervorgehoben hatte. Regierender Bürgermeister Kai Wegner betont, dass die Expo nachhaltige Infrastruktur, wirtschaftliches Wachstum und internationale Sichtbarkeit für die Region stärken könnte. Eine offizielle Entscheidung steht jedoch noch aus und hängt von umfassenden Prüfungen der Finanzen, Logistik und Planung ab.

Aktuell läuft eine strukturierte Machbarkeitsstudie, um die Realisierbarkeit des Projekts zu bewerten. Die Berliner SPD unter Steffen Krach drängt auf zügiges Handeln und verweist darauf, dass nun endlich ein klarer Prozess in Gang gekommen sei. Behördenvertreter betonen, dass nur eine gemeinsame Bewerbung beider Länder Aussicht auf Erfolg habe.

Spätestens bis Oktober wollen Berlin und Brandenburg einen gemeinsamen Rahmen für die weitere Entscheidungsfindung schaffen. Der Zeitplan spiegelt die Notwendigkeit einer sorgfältigen Vorbereitung wider, bevor eine verbindliche Bewerbung eingereicht wird.

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Der Erfolg des Vorhabens hängt von detaillierten Analysen der Kosten, der Infrastruktur und der Organisation ab. Bei einer Zusage könnte die Expo die Wirtschaft und das internationale Ansehen der Region nachhaltig prägen. Die endgültige Entscheidung wird davon abhängen, ob beide Länder ihre Pläne in den kommenden Monaten abstimmen können.

Quelle