Berlin Recycling Volleys feiern zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt
Karl-Peter MöchlichenBerlin Recycling Volleys feiern zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt
Berlin Recycling Volleys holen sich zum zehnten Mal in Folge den deutschen Meistertitel
Der Sieg gelang nach einem deutlichen 3:0 im Finale gegen die SVG Lüneburg. Trotz des Triumphs war die Saison des Teams von Unbeständigkeit geprägt, was nun Veränderungen für die Zukunft erfordert.
Der Meisterschaftserfolg krönte eine durchwachsene Spielzeit für die Berliner. Zwar dominierten sie die Finalserie, doch ihre Leistungen schwankten im Verlauf des Jahres. Geschäftsführer Kaweh Niroomand hat bereits angekündigt, diese Probleme anzugehen, um in der kommenden Saison für mehr Stabilität zu sorgen.
Mehrere Leistungsträger werden den Verein verlassen, darunter Nehemiah Mote und Moritz Reichert. Auch Jake Hanes gehört zu mindestens sechs weiteren Spielern, die den Kader verlassen. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dem Team hingegen erhalten.
Zu den Neuzugängen zählt Louis Kunstmann, der vom VfB Friedrichshafen wechselt. Erik Shoji kehrt zurück, nachdem er bereits zwischen 2014 und 2016 für die Volleys gespielt hatte. Die Suche nach einem neuen Cheftrainer läuft jedoch noch – eine Verpflichtung steht bisher aus.
Der Club steht nun vor einer Phase des Umbruchs, während er sich auf die nächste Saison vorbereitet. Mit mehreren Abgängen und neuen Verpflichtungen wird das Team darauf abzielen, sich neu aufzustellen, ohne dabei die Meisterschaftsform zu verlieren. Der Fokus liegt auf Kontinuität – sowohl auf als auch neben dem Platz.






