18 April 2026, 00:36

Berlin protestiert gegen sexualisierte Gewalt durch Deepfakes und KI-Missbrauch

Ein Plakat mit einer Person in militärischer Uniform mit entschlossener Miene, umgeben von Logos und fetter schwarzer Schrift, die "Sexual Assault Hurts One" lautet.

Berlin protestiert gegen sexualisierte Gewalt durch Deepfakes und KI-Missbrauch

In Berlin hat unter dem Motto "Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Betroffenen" eine Demonstration gegen sexualisierte digitale Gewalt stattgefunden. Die Kundgebung lenkt die Aufmerksamkeit auf das wachsende Problem des Missbrauchs durch Deepfakes, wobei Fälle wie der der Schauspielerin Collien Fernandes öffentlich für Aufsehen sorgen. Gleichzeitig untersucht die in Hamburg ansässige Journalistin Franziska Martin weiterhin die weiteren Auswirkungen von KI auf Arbeit und Gesellschaft.

Collien Fernandes wurde zum Ziel sexualisierter digitaler Gewalt, nachdem über Jahre hinweg explizite Deepfakes von ihr erstellt und online verbreitet wurden. Die Angriffe verschärften sich, als berichtet wurde, dass ihre beruflichen Kontakte in ihrem Namen mit den gefälschten Inhalten angeschrieben wurden. Ihr Fall ist seitdem zu einem zentralen Bezugspunkt in der Debatte über die Gefahren KI-generierter Bilder geworden.

Franziska Martin, heute Redakteurin mit Schwerpunkt auf Arbeits- und Berufsthemen, berichtet regelmäßig über den Einfluss von KI auf Beschäftigung und Gesellschaft. Vor ihrer aktuellen Position arbeitete sie im Technologie-Ressort des Manager Magazins, wo sie die KI-Branche intensiv begleitete. Ihre Berichterstattung geht über reine Technologiethemen hinaus und untersucht, wie sich Veränderungen in der Arbeitskultur auf das Leben der Menschen auswirken.

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Die Berliner Demonstration steht im Kontext wachsender Besorgnis über den Missbrauch von Deepfakes, wobei Aktivist:innen strengere Schutzmaßnahmen gegen digitale Belästigung fordern. Fernandes' Erfahrungen unterstreichen den dringenden Bedarf an rechtlichen und gesellschaftlichen Antworten auf solche Verstöße.

Der Protest in Berlin hat die Risiken KI-gestützter Übergriffe erneut in den Fokus gerückt – insbesondere für Frauen in der Öffentlichkeit. Martins Arbeit, die sowohl technologische als auch arbeitsmarktpolitische Aspekte verbindet, zeigt auf, wie diese Probleme mit dynamischen Arbeitswelten zusammenhängen. Angesichts anhaltender Fälle wie dem von Fernandes dürften die Forderungen nach wirksameren Schutzmechanismen weiter zunehmen.

Quelle