03 May 2026, 08:38

Berlin feiert Florianstag mit Dank an Einsatzkräfte und klarem Signal gegen Gewalt

Feuerwehrleute mit Helmen klettern an einer Leiter zu einem raucherfüllten Gebäude hoch, während in der Nähe ein metallisches Objekt und Bodenschläuche zu sehen sind.

Berlin feiert Florianstag mit Dank an Einsatzkräfte und klarem Signal gegen Gewalt

Berlin ehrt am Florianstag Einsatzkräfte mit Zeichen der Solidarität

Anlässlich des Florianstags hat Berlin die Arbeit von Rettungskräften gewürdigt. Die jährliche Veranstaltung, die diesmal in der Lehrbäckerei der Berliner Konditoren-Innung stattfand, vereinte Schornsteinfeger, Feuerwehrleute, Polizisten und den regierenden Bürgermeister Kai Wegner. Gemeinsam unterstrichen sie die Bedeutung von Respekt und Zusammenhalt für diejenigen, die täglich für die öffentliche Sicherheit im Einsatz sind.

Der Florianstag, der alljährlich am 4. Mai begangen wird, ist dem Schutzpatron der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger gewidmet. Zum vierten Mal in Folge organisierte die Schornsteinfeger-Innung eine Kampagne, um sich bei den Einsatzkräften für ihren rund um die Uhr geleisteten Dienst zu bedanken. Das Motto der Aktion – „Gewalt gegen Retter? Nein danke! Schornsteinfeger sagen Danke“ – lenkte die Aufmerksamkeit auf die zunehmende Gewalt gegen Uniformträger.

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Einsatzkräfte sehen sich immer häufiger mit Aggressionen konfrontiert, während sie ihrer verantwortungsvollen Arbeit nachgehen. Dennoch leisten sie Tag für Tag – an 365 Tagen im Jahr – unverzichtbare Dienste für die Sicherheit der Bevölkerung. Die Initiative hat bisher rund 10.000 Euro an Spenden eingesammelt, die direkt der Arbeit der Ersthelfer zugutekommen.

Regierender Bürgermeister Kai Wegner nahm an der Veranstaltung teil und betonte die Verpflichtung der Stadt, diejenigen zu schützen, die ihr Leben für andere riskieren. Die Schornsteinfeger-Innung hob hervor, dass schon kleine Zeichen der Wertschätzung einen echten Unterschied für diejenigen machen können, die täglich Gefahr und Feindseligkeit ausgesetzt sind.

Die Veranstaltung erinnerte an die Herausforderungen, mit denen Rettungskräfte konfrontiert sind. Angesichts der steigenden Zahl von Übergriffen hoffen die Organisatoren, dass die Kampagne zu mehr öffentlicher Anerkennung und Respekt beiträgt. Die gesammelten Mittel kommen direkt denen zugute, die Berlin das ganze Jahr über sicherer machen.

Quelle