Alba Berlin plant NBA-taugliche Arena in Adlershof für 15.000 Fans
Alba Berlin treibt Pläne für eine neue NBA-taugliche Arena im Bezirk Adlershof voran. Der Verein, der derzeit die meisten Heimspiele in der Uber Arena bestreitet, kämpft mit hohen Mietkosten und Terminüberschneidungen. Nun könnte eine 15.000 Zuschauer fassende Multifunktionsarena das Herzstück eines größeren Sportcampus für Profi- und Nachwuchsteams werden.
Die geplante Arena soll auf einem unbebauten Gelände zwischen den S-Bahn-Stationen Adlershof und Johannisthal entstehen. Der Berliner Senat hat das Vorhaben bereits grundsätzlich unterstützt; die Senatsverwaltung für Inneres und Sport prüft derzeit die Nutzung des öffentlich gehörenden Geländes im Technologiepark Adlershof. Die Finanzierung des Projekts im neunstelligen Bereich soll über ein Konsortium US-amerikanischer Banken erfolgen.
Am Freitag wird Albas Manager Marco Baldi die Pläne sowie eine Machbarkeitsstudie dem Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses vorstellen. Der Schritt ist Teil des Vereinsantrags für einen festen Platz in der ab Oktober 2027 startenden NBA Europe League, für die Alba als einer der Favoriten gilt.
Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) hat sich hinter das Projekt gestellt. Sie betonte, Berlin als "Sport-Hauptstadt Deutschlands" brauche ein NBA-Zuhause – und Alba verdiene eine angemessene Spielstätte, die sowohl Spitzen-Basketball als auch die Nachwuchsförderung ermöglicht.
Bei einer Genehmigung würde die Arena Alba nicht nur eine eigene Heimspielstätte sichern, sondern auch die Chancen auf einen Platz in der NBA Europe League erhöhen. Zudem stünden moderne Trainingsanlagen für alle Mannschaftsbereiche zur Verfügung. Der nächste Meilenstein ist die Präsentation am Freitag, bei der zentrale Details diskutiert werden.






